Leat versteht sich als „unified loyalty engine“: eine Plattform für Treueprogramme, Geschenkkarten, Gutscheine und automatisiertes Marketing. Zielgruppen sind laut Website Gastronomie, E-Commerce und Einzelhandel, mehr als 15.000 Marken nutzen die Lösung nach eigenen Angaben. Wer zwischen Leat und Pocketshop abwägt, vergleicht zwei verschiedene Ansätze: eine flexibel konfigurierbare Plattform mit Wallet-Pässen und eine eigene Kunden-App unter deinem Namen.
Was Leat bietet
- Treueprogramme als Punkte-, Stufen-, Stempel- oder Mitgliedschaftsmodell (kostenlos oder bezahlt)
- Geschenkkarten und digitale Gutscheine, auch für E-Mail-Kampagnen
- Apple- und Google-Wallet-Pässe sowie Push-Nachrichten
- Automatisiertes Marketing, ausgelöst durch Kundenaktionen, und ein Empfehlungsprogramm
- Mehr als 50 Integrationen, darunter Shopify, WooCommerce, Shopware, Lightspeed und Toast, außerdem API und MCP-Anbindung
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Eine eigene, im App Store veröffentlichte Kunden-App für dein Unternehmen beschreibt Leat auf der Website nicht. Der Schwerpunkt liegt auf Wallet-Pässen und der Plattform dahinter. Zu Sprachen, deutschsprachigem Support und Serverstandort macht die Seite keine Angaben, das sollte vor dem Start direkt erfragt werden.
Preise: Tokens statt Pauschale
Leat veröffentlicht Preise in US-Dollar und rechnet über Tokens ab. Ein Token deckt laut Preisseite 100 E-Mails, einen Treuepunkte-Vorgang, einen Geschenkkarten- oder Prepaid-Vorgang oder eine Gutscheineinlösung. Wird das Kontingent überschritten, läuft der Dienst weiter, es fallen aber Zusatzkosten an.
| Tarif | Preis pro Monat | Tokens pro Monat | Standorte | Branding |
|---|---|---|---|---|
| Start | 119 $ | 250 | 3 | Leat-Branding |
| Scale | 449 $ | 2.500 | 10 | Eigenes Branding |
| Pro | 1.275 $ | 7.500 | 30 | Eigenes Branding |
| Enterprise | Auf Anfrage | Nicht veröffentlicht | Mehrere Standorte | Nicht veröffentlicht |
Die Mindestlaufzeit beträgt laut Seite 12 Monate. Eine Einrichtungsgebühr nennt die Seite nicht. Bemerkenswert: Im Tarif Start erscheint noch das Leat-Branding, eigenes Branding gibt es erst ab Scale.
Rechenbeispiel: Wie weit reichen die Tokens?
Ein Café oder eine Bäckerei mit täglich rund 80 vergebenen Stempeln kommt auf etwa 2.400 Treuepunkte-Vorgänge pro Monat, also ungefähr 2.400 Tokens. Dazu kommen Tokens für versendete E-Mails und eingelöste Gutscheine. Der Tarif Start (250 Tokens) wäre dafür deutlich zu klein, passend wäre eher Scale mit 449 $ pro Monat. Das ist ein Rechenbeispiel auf Basis der veröffentlichten Token-Regeln, keine Angabe von Leat. Der tatsächliche Verbrauch hängt von Programm und Kundenzahl ab.
Was bei Pocketshop anders ist
Pocketshop richtet deine App im eigenen Design ein und veröffentlicht sie unter deinem Namen im App Store und bei Google Play. Treueprogramm mit Stempelkarte, Coupons, Push-Nachrichten, News und ein Dashboard mit Kundendaten gehören dazu. Die Preise sind pauschal und in Euro: ab 99 € pro Monat inklusive einem Standort und bis zu 500 aktiven Nutzern, zuzüglich einmaliger Einrichtung von 1.500 €. Es gibt keine Abrechnung pro Transaktion.
Direktvergleich
| Kriterium | Leat | Pocketshop |
|---|---|---|
| Modell | Loyalty-Plattform mit Wallet-Pässen | Eigene Kunden-App im Store |
| Eigene App unter deinem Namen | Auf der Website nicht beschrieben | Ja |
| Abrechnung | Tarif plus Tokens, Zusatzkosten bei Überschreitung | Pauschal pro Monat |
| Währung | US-Dollar | Euro |
| Einstiegspreis | 119 $ pro Monat (Start) | Ab 99 € pro Monat plus 1.500 € Einrichtung |
| Mindestlaufzeit | 12 Monate laut Preisseite | Nach Vereinbarung |
| Eigenes Branding | Erst ab Tarif Scale (449 $) | Standard, nicht Aufpreis |
| Integrationen | 50+ (u. a. Shopify, WooCommerce, Lightspeed) | Kassen- und Shop-Anbindungen auf Anfrage |
| Sprache und Betreuung | Nicht angegeben | Deutsch, fester Ansprechpartner |
Angaben laut den öffentlichen Seiten von Leat, Stand Oktober 2026, Preise in US-Dollar. Konditionen können sich ändern. Bitte vor einer Entscheidung aktuelle Preise und Vertragsbedingungen beim Anbieter bestätigen.
Für wen passt was?
Leat passt, wenn du eine flexible Plattform mit vielen Schnittstellen suchst, zum Beispiel für einen Online-Shop oder eine Gastro-Gruppe mit Lightspeed oder Toast, und dich an Dollar-Preisen, Tokens und einem englischsprachigen Umfeld nicht störst. Pocketshop passt, wenn du als inhabergeführter Betrieb eine eigene App mit deinem Namen willst, planbare Kosten in Euro bevorzugst und einen deutschsprachigen Ansprechpartner in deiner Nähe schätzt.
Was für Pocketshop spricht
- Eigene App mit deinem Namen und Icon im App Store und bei Google Play, Veröffentlichung inklusive
- Planbare Pauschalpreise in Euro statt Token-Abrechnung und Dollar-Preisen
- Eigenes Branding von Anfang an, nicht erst im dritten Tarif
- Inhabergeführtes Familienunternehmen aus Schwertberg in Oberösterreich mit über 14 Jahren App-Erfahrung
- Fester Ansprechpartner statt Ticketsystem: Handschlagsqualität statt Hotline-Nummer
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