AppYourself und Pocketshop haben auf den ersten Blick viel gemeinsam: Beide liefern eine eigene App für Unternehmen, für iOS und Android, ohne dass du programmieren musst. Der Unterschied liegt im Ziel. AppYourself ist ein allgemeiner App-Baukasten. Pocketshop ist eine Kundenbindungslösung, gebaut für ein Ergebnis: mehr Frequenz und mehr Umsatz im stationären Geschäft.
Was ist AppYourself?
AppYourself bietet einen Baukasten mit „30+ sofort einsatzfähigen Modulen“, mit dem sich Apps für Marketing, Service und interne Kommunikation zusammenstellen lassen. Zielgruppen sind laut Anbieter Unternehmen, aber auch Behörden und Kommunen. AppYourself nennt über 10.000 realisierte Apps weltweit, Hosting in Deutschland und Support auf Deutsch und Englisch. Du setzt die App selbst zusammen, wählst Layout und Module und veröffentlichst sie über eigene Entwicklerkonten bei Apple und Google.
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Was ist anders bei Pocketshop?
Pocketshop startet nicht bei den Modulen, sondern bei der Frage: Wie kommen Kunden öfter wieder und kaufen mehr? Darauf ist die gesamte App ausgerichtet. Treueprogramm mit Punkten und Prämien, digitale Stempelkarte, Coupons, Push-Nachrichten und ein Dashboard mit Kundendaten greifen ineinander. Ein Baukasten gibt dir Bausteine. Eine Kundenbindungslösung gibt dir ein funktionierendes System, das du nur noch befüllst.
So entstehen mehr Umsatz und mehr Besuche
- Mehr Frequenz: Punkte und Prämien geben Kunden einen konkreten Grund, bald wiederzukommen, statt zum nächsten Anbieter zu gehen
- Mehr Umsatz pro Besuch: Wer auf eine Prämie hinsammelt, kauft gern noch eine Kleinigkeit dazu
- Gezielte Impulse: Push-Nachrichten und Coupons bringen Kunden zurück, gerade in ruhigen Zeiten des Tages oder der Woche
- Bessere Entscheidungen: Im Dashboard siehst du, wer wie oft kommt und welche Aktionen wirken
- Direkter Draht: Die Nachricht landet auf dem Homescreen, ohne Algorithmus und ohne Werbebudget
Funktionen im Vergleich
Auf der Plattform-Seite von AppYourself finden sich Kampagnen-Management, Marketing-Automation, ein Chat-Backend und ein einfaches Kunden-CRM. Treueprogramm, Stempelkarte oder Coupons werden dort nicht genannt. Eine digitale Kundenkarte erwähnt AppYourself im Tarif Business PLUS. Ältere Testberichte beschreiben allerdings Bonuskarten- und Stempel-Module im Baukasten. Wie weit diese heute reichen, solltest du direkt beim Anbieter erfragen.
| Funktion | AppYourself | Pocketshop |
|---|---|---|
| Ausrichtung | Allgemeiner App-Baukasten (Marketing, Service, interne Kommunikation) | Kundenbindung für mehr Umsatz und Frequenz |
| Treueprogramm mit Punkten & Prämien | Auf der Website nicht genannt | Kernfunktion |
| Digitale Stempelkarte & Coupons | Auf der Website nicht genannt | Ja |
| Push-Nachrichten | Ab Tarif Business | Ja |
| Kunden-CRM / Dashboard | Einfaches User-CRM | Dashboard mit Kundendaten und Auswertungen |
| Marketing-Automation | Ja | Push, Coupons und Aktionen aus dem Dashboard |
| Anzahl Module | 30+ frei kombinierbar | Fertiges Funktionspaket, keine Baukasten-Arbeit |
| Erstellung der App | Selbst im Baukasten (Business PLUS: AppYourself baut die App) | Wir richten die App für dich ein |
Preise im Vergleich
AppYourself nennt auf der Preisseite vier Tarife, alle netto zuzüglich USt.: Smart ab 49 € pro Monat, Business ab 69 €, Business PLUS ab 169 € und Enterprise ab 349 € (nur als Jahrespaket). Der Tarif Smart enthält nur eine Web-App (PWA) ohne Push-Nachrichten. Native iOS- und Android-Apps und Push gibt es erst ab Business. Für einzelne Zahlungsweisen führt die Seite zusätzlich eine Einrichtungsgebühr von 149 € auf. Nicht enthalten sind die Entwicklerkonten bei Apple (99 € pro Jahr) und Google (einmalig 25 €). Ein individuelles App-Theme kostet 899 € extra, die Kampagnenbetreuung 49 € pro Monat.
Pocketshop startet bei 99 € pro Monat, inklusive einem Standort und bis zu 500 aktiven Nutzern, zuzüglich einer einmaligen Einrichtung von 1.500 €. Dafür bekommst du eine native App im eigenen Design, die im App Store und bei Google Play unter deinem Namen veröffentlicht wird. Für inhabergeführte Einzelunternehmen gibt es aktuell eine Aktion mit 50 % Rabatt auf die Einrichtung (begrenzt, bis Jahresende).
Preisangaben Stand Oktober 2026, den öffentlichen Seiten der Anbieter entnommen. Die Preisseite von AppYourself nennt zwei Preisreihen, ohne sie eindeutig zu beschriften. Bitte vor einer Entscheidung die aktuellen Konditionen bestätigen.
Direktvergleich
| Kriterium | AppYourself | Pocketshop |
|---|---|---|
| Einstiegspreis | Ab 49 €/Monat (nur Web-App), native Apps ab 69 €/Monat | Ab 99 €/Monat, inkl. 1 Standort & 500 Nutzer |
| Einrichtung | 149 € laut Preisseite, Entwicklerkonten und Zusatzleistungen extra | 1.500 € einmalig, inkl. Branding und Erstbefüllung |
| Veröffentlichung in den Stores | Über eigene Apple- und Google-Entwicklerkonten | Übernehmen wir für dich |
| Betreuung | Support auf Deutsch und Englisch, Kampagnenbetreuung kostenpflichtig | Fester Ansprechpartner |
| Zielgruppe | Unternehmen, Behörden, Kommunen | Inhabergeführte KMU im stationären Geschäft |
| Erfahrung | Über 10.000 realisierte Apps laut Anbieter | Über 14 Jahre App-Entwicklung, Betrieb und Hosting in Europa |
Wann AppYourself die bessere Wahl ist
- Du brauchst eine App für einen allgemeinen Zweck, zum Beispiel interne Kommunikation oder eine Service-App
- Du willst alles selbst zusammenbauen und hast Freude am Baukasten
- Dein Einstiegsbudget ist knapp und eine Web-App reicht zunächst aus
- Du bist Behörde oder Kommune und suchst eine Enterprise-Lösung mit eigener Infrastruktur
Was für Pocketshop spricht
- Gebaut für Kundenbindung: Treueprogramm, Stempelkarte, Coupons und Push aus einem Guss, ohne selbst Module kombinieren zu müssen
- Ziel ist mehr Umsatz und mehr Besuche, nicht „irgendeine App“
- Inhabergeführtes Familienunternehmen aus Schwertberg in Oberösterreich, du sprichst mit Menschen, die selbst Unternehmer sind
- Fester Ansprechpartner statt Ticketsystem: Handschlagsqualität statt Hotline-Nummer
- Immer eine eigene App mit deinem Namen und Icon im App Store und bei Google Play, Veröffentlichung inklusive
Wie du dich entscheidest
Stell dir eine einfache Frage: Soll die App vor allem Kunden binden und Umsatz bringen, oder soll sie irgendeinen Zweck erfüllen, den du dir selbst baust? Für das erste Ziel ist eine fertige Kundenbindungslösung der kürzere Weg. Für das zweite bietet ein Baukasten mehr Freiheit, verlangt aber auch mehr Eigenarbeit.
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